Betriebliches Gesundheitsmanagement
Aus GuteArbeit
Durch die Erweiterung (der betrieblichen Gesundheitsförderung) zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement soll die systematische Integration der Betrieblichen Gesundheitsförderung in die Arbeitsprozesse sichergestellt werden.
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Definition
"Betriebliches Gesundheitsmanagement umfasst dabei die Entwicklung betrieblicher Rahmenbedingungen sowie integrierter, betrieblicher Strukturen und Prozesse, welche die gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeit und Organisation und die Befähigung zum gesundheitsförderlichen Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Ziel hat. Durch eine gesunde Organisation soll kurz- und langfristig der Unternehmenserfolg unterstützt werden, indem gute Arbeitsbedingungen geschaffen, die persönlichen Ressourcen gestärkt und ein hohes Leistungspotenzial der Mitarbeiter in allen Altersgruppen angestrebt wird.
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) wird dabei verstanden als ein ganzheitlicher und nachhaltiger Prozess, welcher eingebunden ist in ein Gesamtkonzept, das sowohl die Arbeitsverhältnisse als auch das Gesundheitsverhalten mit einbezieht. Das BGM vereint den klassischen Arbeits- und Gesundheitsschutz für die Verhütung von arbeitsbedingte Erkrankungen, die Betriebliche Gesundheitsförderung zur Stärkung der Gesundheit sowohl von gesunden Beschäftigten als auch von Beschäftigten mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, das betriebliche Eingliederungsmanagement und die betrieblichen Managementstrategien der Human Ressources (Personalstrategie, Personalentwicklung, Organisationsentwicklung)."
- aus: Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V. (o.J.): Betriebliches Gesundheitsmanagement. Ein Leitfaden für Betriebsärzte und Führungskräfte, S. 3
Literatur
s. Literatur und Materialien - betriebliches Gesundheitsmanagement
betriebliche Vereinbarungen
s. betriebliche Vereinbarungen - Gesundheit
gewerkschaftliche Dokumente
s. gewerkschaftliche Dokumente - betriebliches Gesundheitsmanagement
