Düsseldorfer Modell

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Modell für betriebliche Gesundheitszirkel

"Der Ansatz wurde am Institut für Medizinische Soziologie der Universität Düsseldorf entwickelt. Unter der Leitung von Dr. Wolfgang Slesina fanden die ersten Gesundheitszirkel in einem Stahlwerk statt.

Folgende Arbeitsweise wurde gewählt:

Düsseldorfer Modell

1. Eine gemischte Kleingruppe von Beschäftigten, Meister, Sicherheitsfachkraft, Betriebsrat, Betriebsarzt und Betriebsleiter
2. trifft sich über einen begrenzten Zeitraum etwa acht bis zehnmal;
3. die Beschäftigten werden von ihren Kollegen/Kolleginnnen gewählt, und
4. unter der Leitung eines geschulten externen Moderators
5. sollen sämtliche Arbeitsbedingungen, die die Beschäftigten als gesundheitlich beeinträchtigend erleben - (von Zugluft, über Zwangshaltungen bis zu psychischen Belastungen durch Zeitdruck oder Ärger mit Vorgesetzten) ermittelt werden und
6. Verbesserungsvorschläge durch technische, organisatorische, ergonomische, personenbezogene usw. Maßnahmen entwickelt werden.

Die Existenz eines Arbeitskreises Gesundheit oder einer Projektsteuergruppe verknüpft den Gesundheitszirkel mit der Unternehmensorganisation.[1]

Einzelnachweis

  1. Seite "Gesundheitszirkel: Verschiedene Modelle" auf ergo-online (s.u. Web-Links)

siehe auch

Web-Link ergo-online