Gewerkschaft

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Gewerkschaften sind die sozialen und wirtschaftlichen Interessenvertretungen der abhängig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Arbeiter, Angestellte, Beamte, Auszubildende). Die modernen demokratischen Gewerkschaften sind unabhängig von Staat, Kirchen und den Parteien. Historisch sind Gewerkschaften durch die Bildung und den Zusammenschluss von Selbsthilfe- und Schutzvereinen entstanden, die sich gegen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit etc. wandten. Die drei wichtigsten gewerkschaftlichen Organisationsformen sind:

1) das Berufsverbandsprinzip, d.h. die Arbeitnehmer einer Berufsgruppe schließen sich jeweils zu einem Berufsverband zusammen (z.B. Gewerkschaft der Lokführer, der Elektroingenieure etc.) wie überwiegend noch in Großbritannien;
2) das Industrieverbandsprinzip, d.h. die Gewerkschaften gliedern sich nach Branchen (schlagwortartig: Ein Betrieb - eine Gewerkschaft) wie z.B. die DGB-Gewerkschaften in Deutschland;
3) die (an Bedeutung abnehmenden) Richtungs-Gewerkschaft, bspw. als christliche, freie sozialistische, syndikalistische oder kommunistische Gewerkschaft (z.B. Frankreich und Italien). [1]

Inhaltsverzeichnis

chronologische Literaturlisten

(für systematische und alphabetische Literaturlisten s.

Überblicke

zur Geschichte

Strategiefragen

europäische/internationale Dimension

Anmerkung

  1. Klaus Schubert, Martina Klein, Das Politiklexikon, Bonn (Bundeszentrale für Politische Bildung) 2007, S. 127

Weblinks

s.a. Links - Gewerkschaften

Siehe auch

Persönliche Werkzeuge